Karma Jazz Group

Karma Jazz Group

Natalya Karmazin (p), Evgeny Ring (as), Daniel Guggenheim (ss/ts), Chris Rücker (b), Martin Standke (d), Serhiy Sayfulin (v)

Natalya Karmazin (piano)

Schon im Alter von sieben Jahren erhält Natalya Karmazin ihren ersten Klavierunterricht dem ein Studium an einer Musikschule und danach an einer Musikfachschule folgt. Von 1995 bis 2000 führt sie ihre Ausbildung an der Musikhochschule in Lemberg bei Professor Oleg Krystalsky fort. Ab 2002 belegt sie den Studiengang Jazz- und Popularmusik an der Frankfurter Musikhochschule, den sie 2006 erfolgreich abschließt. Ein Workschop von Prof. Richie Beirach im Mai 2006 ergänzt ihre Ausbildung.

Im Juni 2006 wechselt Natalya an die Leipziger Musikhochschule zu Prof. Richie Beirach - einem renommierten Jazz-Pianisten, wo sie sich auf ihr Konzertexamen im Bereich Jazz- und Pop-Musik vorbereitet. Als Lehrer und Mentor hinterläßt er einen nachhaltigen Eindruck in Pianospiel und Kompositionen von Natalya, was beim Preisträgerkonzert im Theaterhaus Frankfurt nicht zu überhören war.

Natalya Karmazin, gebürtige Chmelnikerin (Ukraine), ist in ihrer Heimat und Deutschland eine gefragte Solo - Pianistin. Darüber hinaus arbeitet sie zusammen mit Jazzbands ( Trios, Quartette und Big Bands) und begleitet Sänger und Sängerinnen. Seit 2001 ist sie an der Waldorfschule in Frankfurt/Main als Klavierlehrerin und Pianistin im Bereich Eurythmie tätig.

2004 gründet Natalya das International-Jazz-Trio, mit dem sie regelmäßig Konzerte gibt, u.a. im Frankfurter Jazzkeller. Zwei ihrer eigenen Stücke werden 2007 in der Ausgabe HR 3-Rebell live gesendet und sie ist Gast in der HR 3-Sendung hin&weg-clubtour mit Volker Rebell, wo sie improvisierend Stummfilme begleitet.

2006 gründet Natalya Karmazin Modern Jazz Quintett, mit dem sie Konzerte in Deutschland und in der Ukraine gibt. Das Musikprogramm des Quintetts besteht aus eigenen Kompositionen von Natalya, die sehr energisch und klangvoll in Richtung moderne Hard-Bop klingen, abwechselnd mit ganz melodischen Stücken, beeinflusst von der K. Jarrett und R. Beirach Musik.

Im Oktober 2009 nimmt Sie mit ihrem Jazz-Quintett am 40.Deutschen Jazz Festival in Frankfurt am Main teil. Natalya Karmazin's Modern Jazz Quintett erhält das "Arbeitsstipendium Jazz der Stadt Frankfurt 2009". Der mit 5.500 Euro dotierte Preis wurde vom Frankfurter Kulturdezernenten Felix Semmelroth überreicht. Der Preisträger, in diesem Fall eine Band, wurde zuvor von einer unabhängigen Jury ermittelt.

Das Ensemble tritt regelmäßig in Frankfurt und im Rhein-Main Gebiet auf und tourt in der Ukraine und Frankreich.

Nach der Veröffentlichung der CD „Birth of Indigo“ spielt die Band nun eine neue CD ein.

Evgeny Ring (sax)

ist ein deutsch-russischer Jazzsaxophonist. Sein musikalisches Profil ist in der amerikanischen Jazztradition verwurzelt und ausgehend davon entwickelt er in seinem Spiel und seinen Kompositionen einen starken Individualstil. Er besitzt die seltene Fähigkeit, elegische Melodien mit komplexen rhythmischen Strukturen zu verbinden. Außerdem nutzt er das ganze dynamische Spektrum und eine große Palette an Klangfarben seines Instrumentes und kreiert damit große erzählerische Strukturen. Als Bandleader verfügt er gleichzeitig über die Fähigkeit die Musik zu führen, andererseits kann er sich auch beeindruckend in ein orchestrales Klanggebilde einfügen.

Evgeny Ring wurde 1987 in Rostow am Don in Russland geboren. Im Alter von 7 Jahren begann er seine musikalische Ausbildung am Saxophon in der Kim Nazaretow-Kinder-Jazzschule und spielte dort unter anderem in der Children’s Bigband unter der Leitung von Andrey Machnew. Erste Touren führten ihn schon in dieser Zeit in viele europäische Nachbarländer, auch nach Deutschland. Im Oktober 2007 entschied sich Evgeny nach Leipzig zu kommen, um dort an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy bei Uwe Plath und später in der Klasse von Prof. Johannes Enders Saxophon zu studieren. Außerdem erhielt er in dieser Zeit Unterricht bei Richie Beirach und nahm an zahlreichen Meisterklassen teil: unter anderem mit Billy Hart, Dave Liebman und Mark Turner. Ausgehend von diesen bereichernden Erfahrungen entschied er sich daraufhin, mehrere Wochen in New York zu verbringen. In dieser Zeit hatte er Unterricht bei Dave Liebman und traf unter anderem auf Musiker wie Randy Brecker und Phil Markowitz. 2015 schloss Evgeny sein Saxophonstudium in Leipzig mit Auszeichnung ab und begann in Köln ein Kompositions-Studium.

Evgeny hat an zahlreichen Wettbewerben teilgenommen. Er gewann unter anderem den Russischen Jazz Award 2007 und den Jazznachwuchspreis der Stadt Leipzig 2015. Mit seinem eigenen Quartett hat Evgeny Preise beim „Internationalen Jazzpreis Burghausen“ und dem „Jazzwettbewerb Hoeilaart Belgien“ gewonnen. Mit dem „Eva Klesse Quartett“ wurde er 2015 mit dem Echo-Jazz als beste Newcomer Band ausgezeichnet.

Als Musiker in verschiedenen Bands hat er auf den wichtigsten deutschen und vielen internationalen Festivals gespielt, wie dem Jazzfest Berlin, der Jazzwoche Burghausen, den Leipziger Jazztagen, dem deutschen Jazzfestival Frankfurt, dem Getxo Jazzfestival, dem Novosadski Jazzfestival, dem Jazzfestival Prag und vielen anderen.

Daniel Guggenheim (sax)

Sein Weg führte aus der Schweiz über Paris, Rio de Janeiro und New York zum Erfolg. Dabei haben ihn von Anfang an starke Persönlichkeiten geprägt, wie z.B. Jimmy Hendrix, John Coltrane oder Sonny Rollins. Daniel Guggenheim fragt sich jedes mal aufs Neue: was sagt mir ihre Musik und wie kann sie mich weiterbringen?

1983 trifft er in Brasilien auf Hermeto Pascoal. Ein wahrer Glücksfall. Durch den Musikanarchist Pascoal lernt Guggenheim seine eigene Musik zu leben und Grenzen immer wieder neu auszuloten.

Ob Paris, New York oder Frankfurt, wo er sich mittlerweile niedergelassen hat: Daniel Guggenheims Musik lässt immer wieder neue Bilder entstehen, die für alle Beteiligten zu einem außergewöhnlichen Erlebnis werden. Er spielte mit Jazzlegenden wie Elvin Jones, Cecil McBee, Richie Beirach, Billy Hart und David Liebman.

Martin Standke (drums)

Martin Standke, in Frankfurt geboren, hatte 1990 seinen ersten Klavierunterricht und seit 1994 Unterricht am Schlagzeug.

2004 nahm er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt sein Studium im Hauptfach Schlagzeug auf, bei Claus Kessler, Hermann Koch, Rainer Römer, Fritz Kreutel und Ulrich Weber.

2010 führte ihn sein Studium an die Musikhochschule Köln mit Hauptfach Jazz-Schlagzeug bei Michael Küttner.

In verschiedenen Workshops arbeitete er mit Florian Ross, Frank Hauschild, Christoph Spende, Thomas Heideprim, Allen Jacobson und Witold Rek und nahm Unterricht bei Jim Chapin, Dom Famularo, David Garibaldi und Tom Brechtlein.

Als Schlagzeuger trat er mit Stephan Schmock’s Harm-o-troniX beim 42. Deutschen Jazzfestival Frankfurt auf, er spielte mit Stephan Schmock Back And Forth, Michel Sagmeister, Dominique die Piazza, machte Aufnahmen für das HR-Jazzensemble u.a. mit Michael Wollny, war Schlagzeuger für das Staatstheater Darmstadt und für das Schauspiel Frankfurt, tourte im Auftrag des Goethe-Instituts mit dem Kontrast Trio durch die Ukraine und mit dem Max Clouth Clan durch Indien.

Neben anderen Preisen war er insgesamt 4 Mal Gewinner des Arbeitsstipendiums der Stadt Frankfurt, u.a. 2009 mit der Karma Jazz Group und zuletzt 2017.

Mit dem Contrast Trio erhielt er 2016 den Hessischen Jazzpreis.

Chris Rücker (Kontrabass und E-Bass)

Ist Dozent der Jazzakademie der Musikschule Bad Vilbel und Hofheim. Er absolvierte sein Studium an der Frankfurter Musikwerkstatt (FMW) mit Abschluss 2003. Seit vielen Jahren spielt er in der Karma Jazz Group und erhielt mit der Band 2009 das Arbeitsstipendium der Stadt Frankfurt.

Er trat beim Bizarre Festival Köln auf, spielte in der Alten Oper Frankfurt, im English Theatre Frankfurt, beim Deutschen Jazz Festival Frankfurt, am Deutschen Theater München und bei den Burgfestspielen in Bad Vilbel.

Serhiy Sayfulin (Violine), 

Gebürtig in der Ukraine, erhielt er mit sieben Jahren den ersten Geigenunterricht an der Musikschule in Dnipropetrowsk, dem Ausbildungen an einer Musikfachschule und an der Musikacademy in Lemberg bei Prof. Georgiy Pawliy  folgten. Während seines Studiums im Lemberg spielte Sayfulin im Orchester des Theaters Maria Zankowezjka und in verschiedenen Ensembles und Bands klassischer und Volksmusik .

Ab 2000 setzte Serhiy sein Studium in Deutschland fort. Er studierte u.a. bei der Stiftung „Dr. Hoch´s Konservatorium/Musikakademie Frankfurt am Main“ und tritt regelmäßig mit dem SAP Sinfonieorchester, mit der  Russischen Kammerphilharmonie St. Peterburg und mit dem Orchester Isedici auf.

Seit 2000 spielt er zusammen mit seiner Frau, der klassischen und Jazzpianistin Natalya Karmazin im Duo regelmässig bei zahlreichen  Auftritten und Konzerten.

Im Jahr 2016 haben Serhiy Sayfulin und Natalya Karmazin sich entschieden die Band Karma&Sayf aufzubauen, die den reizvollen Musikmix von Klassik, Jazz, Pop und Rock wagt.

Die Band präsentiert mit leidenschaftlichem Rhythmus und in eigenwilligen Interpretationen Improvisationen zu Evergreens von Vivaldi,  aus der internationalen Volksmusik bis hin zu Metallica und Michel Jackson.

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