Pejman Jamilpanah & friends

Pejman Jamilpanah & friends

Jazz-Ensemble  Bridges – Musik verbindet

Pejman Jamilpanah & Friends

Pejman Jamilpanah, Tar, Setar und Gesang
Johanna-Leonore Dahlhoff, Flöte
Max Clouth, E-Gitarre
Natalya Karmazin, Klavier
Markus Wach, Kontrabass
Martin Standke, Schlagzeug

Der Iraner Pejman Jamilpanah, 1982 geboren, war im Iran ein sehr bekannter Pop- und Folkmusiker und Komponist, bis er 2014 nach Deutschland floh. Er studierte in Teheran Komposition und Sound-Engineering. Er spielt Tar, Setar und Pop-Gitarre und unterrichtete diese Fächer zehn Jahre lang an der Nojuyan Akademie für Musik in Teheran.  Ebenso lange war er Musikproduzent und hat mit seiner eigenen Produktionsfirma seine eigene Musik sowie die weiterer Künstler aufgenommen (Audio und Video).

In Deutschland gründetete er sein Jazz-Ensemble und bei Bridges – Musik verbindet bereichert er die Ensembles Blue Mango und Hope mit Tar, Setar und Gitarre und Gesang. Für das Bridges-Orchester komponierte er das Stück “Destiny”, das im April 2017 im hr-Sendesaal in Frankfurt uraufgeführt wurde.

Pejman Jamilpanah & Friends gehören folgende Jazzmusiker an:

Max Clouth,  geboren 1985 in Frankfurt am Main studierte nach seinem Abitur 2004 Jazzgitarre an der Musikhochschule Carl Maria von Weber Dresden, wo er 2009 mit Diplom abschloss. Im Anschluss folgte ein weiteres Studium an der Sangit Mahabharati Music School Mumbai bis 2012. Seit 2015 studiert er Filmmusik-Komposition an der Filmakademie Baden-Württemberg. Daneben bestreitet Clouth umfangreiche Konzerttätigkeit in Indien und Europa, wirkt an Bollywood Soundtracks mit und veröffentlichte bisher die Cds „Guitar“ und „Return Flight“ auf L+R/ Bellaphon. Max Clouth ist Preisträger des Arbeitsstipendium Jazz der Stadt Frankfurt am Main 2017. 

Johanna-Leonore Dahlhoff, geboren 1982 in Hannover, studierte Flöte in Hamburg und Hannover und Musiktherapie in Berlin. Sie gewann zahlreiche Preise und war Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes und lebt in Frankfurt/Main. Sie ist freischaffende Flötistin und Musiktherapeutin und seit April 2016 Leiterin der Initiative Bridges – Musik verbindet. Konzertreisen führten sie in die meisten EU-Länder, nach Argentinien, Brasilien, Japan, Madagaskar, Mauritius, Russland, Schweiz und in die USA. Sie engagiert sich ehrenamtlich als Dozentin in internationalen Musikprojekten zur Förderung von Kindern aus sozialschwachen Regionen, u.a. in Mauritius, Madagaskar, Südafrika und Argentinien.

Die Ukrainerin Natalya Karmazin wurde 1980 geboren und studierte Klassik und Jazz an den Musikhochschulen Lemberg Frankfurt und Leipzig. Sie ist eine gefragte Solopianistin und gründetet 2006 das Modern Jazz Quintett, mit dem sie Konzerte in Deutschland und in der Ukraine gibt. Das Quintett spielt Kompositionen von Natalya Karmazin, die sehr energisch und klangvoll in Richtung von modernem Hard-Bop gehen, abwechselnd mit melodischen Stücken, beeinflusst von der Musik von K. Jarrett und R. Beriech. Ihr Modern Jazz Quintett erhielt 2009 das "Arbeitsstipendium Jazz der Stadt Frankfurt am Main"

Der Schlagzeuger Martin Standke, geboren 1982 und gewann mit seinem Contrast Trio bereits zahlreiche Preise, unter anderem den Hessischen Jazzpreis 2016.

Markus Wach wurde 1987 in Gießen geboren und studierte Kontrabass und Gitarre im Bereich Jazz in Mainz. Schon früh begeisterte er sich für verschiedene Musiktraditionen aus aller Welt, vor allem jüdischer Musik und dem arabischen Maqam. Er spielt verschiedene andere Saiteninstrumente wie Oud, Rubab oder Domra um die verschiedenen Musikwelten besser verstehen zu lernen.

Aus Fremden werden Freunde
Die Initiative Bridges – Musik verbindet hat sich vor einem guten Jahr gegründet und seitdem 80 professionelle Musiker*innen aus Frankfurt und der ganzen Welt, mit oder ohne Flucht- und Migrationshintergrund, zusammengebracht. Durch unsere Initiative können geflüchtete Musiker*innen ihre Potenziale in die Gesellschaft einbringen und eine nachhaltige Zukunftsperspektive aufbauen. Beheimatete Musiker*innen wiederum profitieren von bisher unbekannten musikalischen Einflüssen und die Zuhörer*innen erwartet ein besonderes Musikerlebnis – so entsteht eine gegenseitige Bereicherung und ein Mehrwert für alle.

Innerhalb unseres Projekts haben sich acht feste interkulturelle Ensembles gebildet.
Von klassischer afghanischer oder syrischer Musik über Folklore zu Weltmusik, europäischer Klassik, Jazz und Filmmusik steht Bridges – Musik verbindet für musikalische Vielfalt, schafft kreative Freiräume und bringt das schöpferische Potential aller Beteiligten hervor. 

Das Team von Bridges sorgt im Hintergrund für die organisatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen, damit die Musiker*innen sich auf das Musizieren, Komponieren und Proben konzentrieren können. 

Seit der Premiere von Bridges im April 2016 im hr-Sendesaal in Frankfurt sind wir schon fast 100 Mal für Auftritte in ganz Hessen angefragt worden. Wir spielen auf renommierten Bühnen, aber auch in Flüchtlingsunterkünften und sozialen und karitativen Einrichtungen.

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