Chaja Boebel

Chaja Boebel

Historikerin

Chaja Boebel ist studierte Historikerin und Literaturwissenschaftlerin. Ihre Schwerpunkte sind die Geschichte der europäischen Arbeiterbewegung und jüdische Geschichte, hier besonders die Zeit der Aufklärung und Emanzipation und die jüdische Sozialgeschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Schon als Studentin war sie in unterschiedlichen Projekten im außerschulischen Bildungsbereich engagiert, heute arbeitet sie als Bildungsreferentin für  die IG Metall und vermittelt in Seminaren und Vorträgen historische und gesellschaftspolitische Grundlagen zu gewerkschaftsrelevanten Themen. Darüber hinaus konzipiert sie Konferenzen (z.B. 2018 „100 Jahre Novemberrevolution in Kiel“. Im Rahmen ihrer publizistischen Tätigkeiten schreibt sie Beiträge zu gewerkschaftshistorisch relevanten Themen und gibt Sammelbände im gleichen Themenfeld heraus (zuletzt, gemeinsam mit Frank Heidenreich und Lothar Wentzel, Neuanfang 1945. Belegschaften und Betriebsräte setzen die Produktion in Gang. VSA 2018). Schließlich wurde sie im Rahmen ihrer Arbeit in verschiedene wissenschaftliche Beiräte berufen (derzeit im Rahmen des Forschungsprojekts „Eine neue Geschichte der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung. Biographische Forschungen zu Max Horckheimer,  Richard Löwenthal und Leo Zuckermann“ am Simon-Dubnow-Institut der Universität Leipzig).

Ihr zweites großes Interesse gilt der Musik: Seit ihrer Kindheit spielt sie Klavier, eine Gesangsausbildung ermöglichte ihr schon früh die Mitgliedschaft in renommierten Chören (derzeit Berliner Oratorienchor und im Kammerchor Concentus Neukölln).  Ihre  intensive Auseinandersetzung mit musiktheoretischen und musikwissenschaftlichen Fragestellungen lässt sie historische Themen immer wieder auch in diesem Kontext betrachten.

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