Boreas Quartett Bremen

Boreas Quartett Bremen

Jin-Ju Baek, Elisabeth Champollion, Julia Fritz, Luise Manske mit einem Instrumentarium von über 40 Blockflöten

Boreas – der Gott des Nordwindes – gab dem Blockflöten-Quartett seinen Namen.

Wind, Luft, Atemluft bringt die Instrumente zum Klingen, auf denen das Boreas Quartett Bremen Originalmusik für Blockflöte aus Renaissance und Moderne spielt.

Ein Konzert mit dem Boreas Quartett Bremen verspricht das Eintauchen in den reichen, satten Klang des Consorts – gegenübergestellt wird Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Das Quartett spielt auf einem Instrumentarium von über 40 Blockflöten verschiedener Bauart und Größe, darunter ein zwölfteiliges Renaissance-Consort und die für Neue Musik entwickelten Paetzold-Bassblockflöten. Jin-Ju Baek, Elisabeth Champollion, Julia Fritz und Luise Manske studierten an der Akademie für Alte Musik in Bremen in der Klasse von Han Tol (Diplome und Konzertexamen 2009 und 2011).

Das Quartett spielte u.a. beim MDR Musiksommer, dem Musikfest Bremen, den Tagen Alter Musik im Saarland, dem Studio für Neue Musik Siegen, Musica Viva Osnabrück, dem Festival Musica Antica Urbino (I), Concentus Moraviae (CZ), Barock Mürz (A), dem Life I Live Festival (NL) und dem Taiwan International Recorder Festival. Wettbewerbe und 

Im Jahr 2012 gewann das Boreas Quartett Bremen den Förderpreis Alte Musik des Saarländischen Rundfunks und der Fritz-Neumeyer-Akademie in Saarbrücken sowie den Publikumspreis. Beim 40. Deutschen Musikwettbewerb im April 2014 erreichte das Quartett die Finalrunde und erhielt ein Stipendium des Deutschen Musikrats verbunden mit der Teilnahme an der „Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler“.

Das Quartett erhielt 2014 und 2015 ein Stipendium der Stiftung Laudate, Cantate (Bremen).

Die aktuelle CD des Ensembles mit allen fünfstimmigen „In Nomine“-Kompositionen von Christopher Tye ist 2015 bei cpo erschienen.

„Nicht nur durch charmantes Auftreten und frappierende Virtuosität, durch perfekte Intonation und Präzision des Zusammenspiels; Jin-Ju Baek, Elisabeth Champollion, Julia Fritz und Luise Manske vermittelten so viel lebendigen Ausdruck, so viel Frische und Spielfreude, dass man jede Minute genoss.“ (Schwarzwälder Bote, 02.02.2016)

„Vier Blockflöten, vier Persönlichkeiten, vier Klangfarben. […] Das Quartett spielt voller Esprit, mit höchster Virtuosität, die Tempi wechselnd, die unbegrenzten Möglichkeiten der Polyphonie genussvoll auskostend. Ein großartiges Hörvergnügen dank einer perfekten Ensembleleistung.“ (Wolfenbütteler Zeitung, 11.04.2016)

„Vortreffliches Zusammenspiel, perfekter Ansatz und stimmige Intonation. Zeigten Luise Manske, Elisabeth Champollion, Jin-Ju Baek und Julia Fritz bei den historischen Stücken ihre profunde Musikalität und klangsinnliche Meisterschaft, gelang ihnen bei drei zeitgenössischen Stücken auch noch der Beweis hoher Sportlichkeit und virtuoser Könnerschaft." (Saarbrücker Zeitung, 13.04.2013)

„Jung, kraftvoll und musikalisch eloquent.“ (Schwäbische Zeitung 29.06.2015)

„Als eine "lebende Orgel" kündigte Professor Dr. h.c. Harald Vogel das preisgekrönte Boreas Quartett Bremen an. Die vier jungen Blockflötistinnen [...] gaben in der St.-Bartholomäus-Kirche in Golzwarden auf Einladung der Arp-Schnitger-Gesellschaft ein Blockflötenkonzert der Extraklasse. [...] Sie loteten die Klangmöglichkeiten der Instrumente bis in die Grenzbereiche aus, [...] begeisterten mit ihrer lebendigen, großen Ausdruckskraft, mit überragender Technik, perfekter Intonation und unglaublicher Präzision im Zusammenspiel." (Kreiszeitung Wesermarsch, 20.05.2014)

Zum Preisträgerkonzert des 40. Deutschen Musikwettbewerbs in Bonn: „Herausragend an diesem Abend war das Boreas Quartett, das mit quadrophonen Surround-Klängen ganz alter und ganz neuer Musik verzauberte." (www.general-anzeiger-bonn.de, 07.04.2014)

„Die Musikerinnen bringen ein ganzes Arsenal von Instrumenten mit, passend zur Stilepoche der aufgeführten Werke. An den Anfang stellten sie ein Bündel Renaissancesätze von Haßler, Byrd, Baldwin, Tallis sowie Cipriano de Rore und Giovanni Battista Bovicelli: hier wohltuend sanfte, dort staunenswert virtuos bewegte Musik, perfekt im Zusammenspiel, beseelt im musikalischen Ausdruck. […] Ein purer Genuss.“ (Göttinger Tageblatt, 29.11.2010)

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